Im Obergeschoss der ehemaligen Bürgermeisterei (heute Verwaltungsstelle) befindet sich unser Sängerheim.






Das Gebäude selbst hat eine bewegte Geschichte:
Durch viele Jahrhunderte hindurch wurde es als Mühle genutzt. Im Jurisdiktionalbuch von 1668 wird das Gebäude zum ersten Mal erwähnt. Als Besitzer wird ein jr. Rodenstein genannt.
Als im Jahre 1844 die Hambacher Müller wegen der Festsetzung der Wehrhöhe und Errichten eines Eichpfahls vorgeladen wurden, wird Johann Tuger als Besitzer genannt. Im Jahre 1886 kaufte die Gemeinde die Mühle und richtete darin eine Lehrerwohnung und einen Schulsaal ein. Durch den Bau des Pfarrhauses war nämlich die Lehrerwohnung mit dem Schulsaal weggefallen. Bis zum Bau des neuen Schulhauses im Jahre 1953 waren hier ein Schulsaal und eine Wohnung. Die Sänger nutzen lange Zeit den ehemaligen Sitzungssaal der "Bürgermeisterei" für die Chorproben.

Im Jahre 2015/2016 wurde das Gebäude im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms des Landes Hessen von Grund auf saniert. Seitdem finden die Chorproben des "Liederkranz" in dem großen Saal im Erdgeschoss des nun "Alten Rathaus" genannten Gebäudes statt.



Die Rodensteinische Mühle Die Rodensteinische Mühle (links neben der Kapelle) ca. 1850. Zu jener wurde noch das Gebäude im rechten Bildabschnitt als Schule benutzt. Es wurde im Jahre 1886 für den Bau des Pfarrhauses abgetragen.

Aber auch für gesellige Anlässe wird das Sängerheim genutzt. Sehr beliebt ist z. B. der sonntägliche Frühschoppen ab ca. 10 Uhr 30.



Ab und zu kommt es sogar vor, dass unser "Nachbar", Pfarrer Lothar Röhr, zum Frühschoppen kommt. Dann wird "über Gott und die Welt" diskutiert.




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